Walliser Wanderwege mit Frohsinn
Wandern im Frühling bedeutet saftige Blumenwiesen mit Schafen, Ziegen und Kühen. Die Sonne scheint und es ist angenehm warm. Die Lust etwas zu unternehmen erwacht wieder. Zeit also, die Wanderschuhe rauszuholen, um das schöne Wallis kennenzulernen mit seinen Bauten und Nutztieren.
Trockenmauern, Suonen und Hängebrücken
Das sind die 3 Stichworte. Denn auf allen Wanderwegen im Wallis werden Ihnen diese 3 Bauten begegnen. Trockenmauern werden mit Steinen aus der unmittelbaren Umgebung gebaut. Die Mauer wird sozusagen nur aus verschiedenen Steingrössen geschichtet und verhindert dass Hänge ins Rutschen kommen. Zusätzlich bieten sie Raum für Pflanzen und Schutz für Kleintiere. Sie werden an keiner Trockenmauer vorbeikommen ohne eine Zauneidechse zu sehen. Im Wallis heissen sie „Lattüechji“. Suonen sind historische Wasserleitungen im Wallis und werden seit Jahrhunderten gebaut und auch gewartet. Das darin fliessende Gebirgswasser ist nötig, um die Alpweiden oder Weinberge zu bewässern. Das Wandern entlang dieser Suonenwege ist erfrischend und führt durch malerische Landschaften wie Lärchenwälder und über Hängebrücken mit tiefe Einblicken in Gebirgsschluchten.
Walliser Schwarznasenschafe, Schwarzhalsziegen und Eringer Kühe
Mögen Sie auch Tiere? Dann werden Ihnen diese 3 typischen Vertreter im Wallis gefallen und auf Schritt und Tritt begegnen. Schwarznasenschafe haben diesen Jöö-Faktor: wuschelig, friedlich und einfach hübsch! Die Schwarzhalsziegen sind vorne schwarz und hinten weiss, dazwischen verläuft eine strikte Trennungslinie im langhaarigen Fell. Im Vergleich zu den Schwarznasenschafen sind sie eher temperamentvoll und selbstbewusst. Auch die Eringer Kuh ist etwas Spezielles aus dem Wallis. Diese Kühe haben eine ausgeprägte Rangordnung in der Herde und wird durch Kämpfe untereinander ausgefochten. Im Wallis gibt es deswegen regelmässig Veranstaltungen dazu, die sogenannten Stechfeste.
Das Wallis ist deswegen ins Herz gemeisselt, weil es Heimat vermittelt. Die Natur ist noch intakt und die Menschen fühlen sich mit ihr stark verbunden. Die Berge sind nicht aus ihnen wegzudenken. Schafe, Geissen und Kühe auch nicht. Damit verbinden sie Lebensgefühl und Lebensfreude.
Fride isches in minem Härz – keis Wulchji am Himmel und niena Schmärz



